@article{Amenda2011, author = {Amenda, Lars}, title = {Hafenkonzert. Ger{\"a}usche und Gesellschaft in Hamburg im 20. Jahrhundert}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {8}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1661}, pages = {198 -- 216}, year = {2011}, abstract = {Am Beispiel Hamburgs wird untersucht, wie die Ger{\"a}usche einer bedeutenden Hafenstadt auf die einheimische Bev{\"o}lkerung und auf Besucher wirkten. Die Kl{\"a}nge der Schiffssirenen, mitunter als „herrlicher L{\"a}rm" bezeichnet, banden die Bewohner emotional an ihre Stadt. Auch bei Ausw{\"a}rtigen hinterließ das akustische und visuelle Erlebnis des Hamburger Hafens einen nachhaltigen Eindruck, nicht zuletzt da Hafenger{\"a}usche mit Fernweh und Abenteuerlust assoziiert wurden. Schon seit dem fr{\"u}hen 20. Jahrhundert griffen Massenmedien und Massenkultur die maritime Ger{\"a}uschkulisse auf. Sehr popul{\"a}r wurde etwa die 1929 begonnene, bis heute fortgef{\"u}hrte Radiosendung „Hamburger Hafenkonzert". Auch in Filmen fungierten maritime Kl{\"a}nge als variierende Bedeutungstr{\"a}ger. W{\"a}hrend sich die {\"o}konomische und soziale Bedeutung des Hafens f{\"u}r die Stadt Hamburg seit den sp{\"a}ten 1960er-Jahren ver{\"a}nderte, werden maritime Sounds und Images auf medialer Ebene fortgeschrieben.}, language = {de} }